Stauden für den naturnahen Garten
Forschungsergebnisse zeigen, dass ungefüllt blühende Stauden Wildbienen und Honigbienen als Nahrungsquelle dienen
(z.B. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau LWG, Institut für Bienenkunde und Imkerei:
Lebensräume für (Wild)bienen – Garten und Balkon insektenfreundlich gestalten).
Sie gelten damit u.a. durch den hohen Nektarwert als insektenfreundlich (Quelle: Bienenweidekatalog des BMEL).
Solche Pflanzen sind wichtiger als z.B. sogenannte Insektenhotels, da der größte Teil der Wildbienen im Boden brütet.
Viele Insekten benötigen keine Blüten, sondern ganze Pflanzen als Lebensraum oder Futterpflanze.
Wie Forschungsergebnisse zeigen, sind Insekten anpassungsfähiger an fremde Pflanzenarten als erwartet. Dies gilt vor allem für Pollenfresser wie Bienen. So liefern zum Beispiel Herbstastern aus Nordamerika den Honigbienen reichlich Futter. Für die Insekten müssen es übrigens nicht Wildstauden sein - auch viele andere Staudensorten haben einen hohen Wert für sie, solange die Blüten ungefüllt sind.